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Mama`s Kind
Als ich vor langer Zeit Dein Baby war,
ein Nackedei mit pechschwarzem Haar,
wickeltest Du mich sanft in Windeln ein,
und ich durfte viel in Deiner Nähe sein.
Da wurde ich gestreichelt und verwöhnt,
gefüttert, liebkost, mit der Welt versöhnt.
Danach wurde ich in`s Bettchen gelegt
und war in meinem Kosmos gut gehegt.
Ich wurde gebadet, beinahe jeden Tag –
ein Kind macht viel Arbeit, keine Frag`!
Ich habe oft an Deinen Haaren gezogen,
und ab und zu wurde ich auch gewogen.
Im Kinderwagen hat man mich bestaunt,
von Dir geschaukelt, war ich gut gelaunt.
Du warst glücklich, als ich "Mama" sagte,
- der Anfang -, daß ich pausenlos fragte.
Du hast mich auf Deinem Arm getragen,
wenn ich krank war an manchen Tagen.
Dort fühlte ich mich wohl und geborgen,
und es entschwanden kindliche Sorgen.
Öfters hatte ich kleine Tränen im Gesicht,
doch einen Schnuller, den wollte ich nicht.
Das Trösten ist Dir dennoch oft gelungen.
und Du hast mich in den Schlaf gesungen.
Bei Dir war mein kleines Schlaraffenland.
Ich lernte erste Schritte an Deiner Hand.
Mit meiner Neugier hielt ich Dich auf Trab
und schaute mir auch gar viel von Dir ab,
habe die Puzzlestücke zusammengebaut,
und nun immer mehr dem Leben vertraut.
So wuchs ich bei Dir zum Schulkind heran,
das Dir von Herzen "Danke" sagen kann.
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